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Torschänke Dudeldorf

Wenn Ihr mal die beste Dudelsack Combo Deutschlands hören wollt, fahrt nach Dudeldorf in die Eifel, so jedenfalls der Tipp unseres Freundes @Erdrandbewohner. Wenn nicht – was ich durchaus verstehen kann, gibt‘s auch einen Grund, der für Dudeldorf spricht: Die Torschänke. Leider liegt dieses Kleinod kulinarischer Köstlichkeiten so tief in der Eifel verborgen, dass die Schreiber vom Guide Michelin und GaultMillau hier vorläufig nicht vorbeikommen werden. Daher 4 Sterne für die Küche der Torschänke von uns (eine absolute Empfehlung trotz Verbesserungsvorschlag am Schluss).

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Sekt mit Walderdbeerlikör und Walderdbeeren

Die Torschänke war eben auch ein Tipp unserer Freunde @Thalestria, der hier stets berühmten Stadtführerin aus Trier und ihres kongenialen Gatten @Erdrandbewohner. Neid: die gehen hier schon seit 1999 hin!  Beide vertrauten sich für die Fahrt unserem Auto an und als wir gut angekommen waren gab’s erst mal den Aperitif, an dem man hier in der Waldschänke nicht vorbei kann, wenn man von seinen Geschmacksnerven in Zukunft auch nur einen Deut ernst genommen werden will: Sekt mit Walderdbeerlikör und Walderdbeeren.

Design Speisekarte - Torschänke Dudeldorf
Design Speisekarte – Torschänke Dudeldorf

Die Atmosphäre in der Torschänke war bereits äußerst Weihnachtlich und vom Wirt und Inhaber Josef Cillien wurden wir wie gute Freunde begrüßt. @Thalestria und @erdrandbewohner haben sich hier die Ehre verdient, dass eine Reservierung sie wie selbstverständlich an den Tisch No. 1 führt. Die Karte ist außen sehr schön künstlerisch gestaltet – jedes Exemplar ein Unikat und innen übersichtlich. Zwei Seiten plus aktuelles Zusatzblatt und Schluss. Und Herrschaften: Das muss für ein gutes Lokal genügen! Ein guter Wirt und eine gute Köchin treffen damit jeden Geschmack. So auch hier.

Den Anfang machten wir also wie von @Thalestria empfohlen mitTorschänke - Seite 1 einem Aperitif: Walderdbeerlikör mit Sekt. Und schon hier die erste Überraschung. Der Sekt beinhaltete nicht nur den Likör sondern auch echte Früchte: Walderdbeeren nicht zu knapp aber auch nicht übertrieben. Wow, was für eine Geschmacksexplosion. So muss ein Aperitif. Während wir mit diesem anstießen und uns über die gelungene Empfehlung freuten schmökerten wir bereits in der Karte.

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bonaaroma

Habe ich schon von Koinzidenzen erzählt? Von Geschichten, die das Leben schreibt, die ich erlebe und sage: ich glaube, das kann jetzt nicht wahr sein! Die Geschichte von bonaaroma ist so eine.

 

Wir haben ja im letzten Jahr diverse Male vom Bauern Cafe in Hamm geschrieben. Hier gibt es selbst gebackenen Kuchen, Quiche, leckeres Frühstück und VORALLEM sehr sehr leckeren Kaffee. Irgendwann hatten wir Herrn Schwiertz, den Wirt so weit bequatscht, dass er uns das „Geheimnis“ seines Kaffees verraten hat.

 

Es ist eben kein Kaffee, wie der von den großen Röstereien. Dieser wird nach seiner Aussage bei 600-700 Grad in wenigen Minuten geröstet. Diese Kaffees sind, so erzählte er uns, meist nur zu 90% ausgeröstet. Die restliche Feuchtigkeit im Kaffee nähmen Tschibo, Eduscho und wie sei alle heißen gerne in Kauf. Schließlich kaufen wir alle unseren Kaffee nach Abfüllgewicht (Pfund). Wasser in nicht vollständig ausgerösteten Bohnen wird eben mit gewogen und von uns Verbrauchern mit bezahlt. Dabei dürften 10% Feuchtigkeit weit mehr als 10% des Gewichtes des gerösteten Kaffees ausmachen.

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Dresden’s Neustadt – Zum Wiederkommen schön

Wie ihr schon von unseren Hype-zig und Gothik meets Klassik Beiträgen wisst, waren wir am Reformations Freitags-Feiertag in Dresden.

Eine liebe, musikalisch sehr begabte Twitter-Freundin hatte uns dorthin eingeladen. „Mensch, wenn ihr schon in Leipzig seid – kommt doch mal hier in Dresden vorbei, das ist doch um die Ecke und ich würd mich so freuen euch mein Dresden zu zeigen. Abseits von den Touris, es gibt hier so viel zu entdecken!“

Aber fast wäre es dazu gar nicht gekommen, denn die wundervolle @einfachblau lag noch am Tag zuvor im Krankenhaus. Bandagiert und ramponiert von einem schmerzhaften Fahrad-Unfall. Besorgt telefonierten wir gegen Mittag, ob es ihr denn überhaupt möglich wäre sich mit uns zu treffen. Anstatt in der Innenstadt verabredeten wir uns am Dresdner Bahnhof Neustadt ,  der für sie einfach besser zu erreichen war, außerdem sind wir dann näher an der Gegend die sie uns zeigen wollte.  

Unser Navi führte uns flott bis zum verabredeten Treffpunkt, und schon auf dem Hinweg waren wir ein wenig am Rätseln, was es denn nun hier Sehenswertes geben könnte.

Der Bahnhof Neustadt ist , wie der in Leipzig z.b.,  sehr anschauenswert  nur leider haben wir dieses mal die Wartezeit mit einem kleinen Nickerchen im Auto verbracht und keine Fotos gemacht.

Aber man muss sich schließlich noch was zum Wiederkommen aufheben 😉

Herzliche – ganz vorsichtige – Umarmungen und viele erste Augen-blicke später waren wir gemeinsam, ausgehend vom Bahnhof zu Fuß in der Neustadt unterwegs. Plaudernd, und sich gar nicht fremd fühlend, obwohl wir uns zum 1. Mal Auge in Auge begegneten, zogen wir durch die Straßen. Ca 10-15 Gehminuten vom Bahnhof Neustadt entfernt kamen wir in die Alaunstraße – und aus der bis dato eher tristen Neustadt wird vor uns ein bunter, kreativer Schmelztiegel und wir bereits mitten drin. Dachaufbauten

Es reihen sich Bars, kleine Spezialitäten- geschäfte (in denen man z.b. CD’s und Schallplatten tauschen kann) Restaurants jeglicher Couleur wie z.b. das mexikanische  Espitas  (die nächsten 2 Bilder), das auch noch mit ausgefallener Architektur und Wandmosaiken glänzt. Kleine Musik-Kinos in denen es sehr gute Live-Musik gibt, wie sie uns versichert. Dresden’s Neustadt – Zum Wiederkommen schön weiterlesen

Bauern Cafe – Düsseldorf Hamm

Atmosphäre im Bauerncafe
Atmosphäre im Bauerncafe

Wir gehen hier gerne zum Frühstück mit Rührei, Schwarzbrot, Schinken, Käse Latte, Macchiato und frisch gepresstem O-Saft. Aber auch äußerst leckeren, selbst gebackenen Kuchen zum Nachmittagskaffee oder Quiche und Gerichte für ein kleines Dinner finden wir hier. Für 2 Personen mit je 2 Kaffee und o.g. mussten wir keine 30 Euro (1,39 ANh) bezahlen. Das ist mindestens preiswert würden wir sagen wollen.

Unserer Meinung nach ist das Bauerncafe mit seiner Lage an einer beliebten Radroute am Rhein einer der kleinen Geheimtipps in Düsseldorf. Hier sind alle Gerichte frisch und von Hand zubereitet. Drinnen sitzen, wenn es im Frühjahr noch nicht oder im Herbst nicht mehr so warm ist, oder draußen, wenn im Sommer „de Sonn schön sching und es Wedder isset wärm“

 

Im Gegensatz zu den Bars und Cafes direkt am Rhein ist der kleine Schlenker, von max 100m, den man fürs Bauerncafe einplanen muss (und der sowieso nicht ausbleibt, weil man direkt am Rhein entlang mit dem Fahrrad nicht darf) zudem einer, der einem an weniger warmen Tagen ein bisschen die kalte Zugluft am Rhein erspart.

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