Hype-zig?

Viele glauben, Leipzig habe das Zeug Berlin als die In-Metropole oder „Szene-Metropole“ abzulösen? Hype-zig lautet der nur allzu eingängige Marketingschrei. Wir waren am letzten Wochenende dort. Der Eventname, der uns anlockte: „Gothic meets Classic“. Über dieses, nun im dritten Jahr hintereinander stattfindende Event möchte ich später berichten. Wem der Name des Events noch nicht Ansporn genug ist, das Schlagwort Hype-zig ernst zu nehmen, dem seien erst einmal ein paar Eindrücke von unserem Sonntagsspaziergang geschildert und wie anderorts versprochen fotografisch dokumentiert.

alte Spinnerei Leipzig Lindenau - Die ehemals größte Baumwoll-Spinnerei Zentraleuropas

Alte Spinnerei Leipzig Lindenau – Die ehemals größte Baumwollspinnerei Zentral-Europas.

Unsere Leipziger Freunde Daniel und Conny schlugen uns vor, uns mit Ihnen, ihrer Freundin Jacky und unserer gemeinsamen Freundin @Lady_Darkness69 an der „alten Spinnerei“ in Leipzig-Lindenau zu treffen. Schon 1907 war dies  die größte Baumwollspinnerei Zentral-Europas.Sie beschäftigte bis 1989 fast 4.000 Menschen.

Kartenausschnit von Openstreetmap.org
alte Spinnerei Leipzig und Karl-Heine-Kanal

Natürlich wird hier, wie auch in Krefeld, Mönchengladbach und Backnang längst kein Garn mehr gesponnen. Diese Arbeitsplätze wurden hier wie auch anderswo zu Gunsten kurzfristiger Betriebswirtschaftlicher Erfolge und zum Schaden der Volkswirtschaft nach Übersee verlagert. Dafür hat sich heute in den ehemaligen Räumen der Spinnerei eine äußerst lebendige Atelier-, Kunst- und Kulturszene angesiedelt. Hype-zig? weiterlesen

Petit Paris – einmal Champus-Näschen ohne rote Mütze, bitte!

Petit Paris ?

Petit Paris! Und zwar in Leipzig.

Ein Wechselspiel aus neu gestalteten  Modernen  Fassaden, riesigen  Brachen,  Einsturz gefährdete in Gaze gehüllte  und mit Brettern zugenagelte  Häuser, Spiel-Cafes, Wohnhäuser mit traurig, bröckelnder Fassade und ein heruntergekommenes Stück Park säumen den Teil der Rosa-Luxemburg-Straße in dem wir von alleine niemals dieses Kleinod  französischer Gastlichkeit erwartet hätten.

Aber wir haben ja auch kein Schampus Näschen, wie sich unsere weit gereiste Gastgeberin im HIP in Leipzig auszudrücken pflegt.

Sie lebt hier, und sie lebt hier mit allen Sinnen, wenn es nur nicht immer diese Rotemütze wäre,  wie sie lachend am Vorabend erwähnt, nein es muss doch auch mal ein Lokal geben, in dem man anständig Champagner trinken kann, wo man weiss wie diese französische Köstlichkeit  angemessen serviert wird. Kalt. Und mit genügend Raum für die prickelnden Bläschen .. Petit Paris – einmal Champus-Näschen ohne rote Mütze, bitte! weiterlesen

MMmomentaufnahme

Ich hör Euch schon stöhnen: „Nicht noch ein Reiseblog“. Und auch unser Argument: „wir werden alles anders machen“, haben schon hundert andere gebracht. Egal, wir machen es jetzt. Anders. Wem auch immer von Euch es gefällt, der darf uns folgen. Wir freuen uns darüber. Wen auch immer es nervt, der darf uns gerne kommentieren, dass uns die Ohren klingeln oder halt einfach ignorieren.

 

Wer sind wird? Wir sind zwei Reisende. Eine Frau, ein Mann. Wir lassen uns so schnell nicht aufhalten. Wir reisen oft zusammen. Wir werden oft gefragt: „Was hat Euch hier oder dort besonders gut gefallen?“ Darüber wollen wir hier schreiben. Wir wollen hier keine Werbung machen. Aber wir wollen das empfehlen, was wir als gut und richtig erlebt haben. Wir wollen auch vor dem warnen, was wir als falsch und schlecht erfahren haben. Immer vor dem Hintergrund mmmomentaufnahme.

 

Uns ist bewusst, dass all unser Erleben nur ein Moment ist. Egal ob wir ein Foto machen oder einen Ort, ein Lokal, ein Hotel besuchen. Immer nur dieser eine Moment wo wir da waren. Wir als Personen, mit all unseren Besonderheiten. Mit all unserer Individualität, die den einen oder die andere an sich schon beeinflussen mag. Die eine zum Guten und den anderen eher negativ beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen also sehr persönliche Erfahrungsberichte.

 

Manchmal werden wir ins Schwärmen geraten, weil uns etwas so gut gefallen hat. Macht Euch bitte klar, das wovon wir so schwärmen war für uns gut. Gut für uns in dem Augenblick, als wir es erlebten.

 

Umgekehrt genauso. Wir werden kein Produkt kaufen, keine Dienstleistung in Anspruch nehmen, um einen super verriss darüber schreiben zu können. Wenn wir uns die Wut über eine schlechte Leistung oder ein schlechtes Produkt vom Leib schreiben, dann, weil wir es eben mit dieser positiven Einstellung erworben haben. Eben weil wir gerade deshalb umso tiefer enttäuscht sind. Und ja, auch diese Enttäuschung gilt nur für uns, nur für das was wir erlebten, in dem Moment, als es für uns nicht die Wünsche und Bedürfnisse erfüllte, die wir daran hatten.

 

Wir wollen hier keine Anzeigen geschaltete sehen und nicht mit Klicks Geld verdienen. Auch dafür ist uns unsere Individualität und unsere Freiheit zu wichtig. Wir haben uns bis heute nicht einladen lassen und werden immer offenlegen, wenn einer unserer Berichte auf einer Einladung beruhte. Nur soviel an die, die uns schon einladen wollten: ein bereits geschriebener Bericht – ob eher negativ, eher positiv oder gar neutral wird sicher nicht in die eine oder andere Richtung geändert oder abgeschwächt werden, weil Ihr oder Sie uns einladet. Unsere Objektivität ist die subjektive Objektivität des Momentes, in dem wir da waren. MMmomentaufnahme weiterlesen

Die subjektive Objektivität unserer Augenblicke

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