Mont-Saint-Michel

MMmomentaufnahme

Ich hör Euch schon stöhnen: „Nicht noch ein Reiseblog“. Und auch unser Argument: „wir werden alles anders machen“, haben schon hundert andere gebracht. Egal, wir machen es jetzt. Anders. Wem auch immer von Euch es gefällt, der darf uns folgen. Wir freuen uns darüber. Wen auch immer es nervt, der darf uns gerne kommentieren, dass uns die Ohren klingeln oder halt einfach ignorieren.

 

Wer sind wird? Wir sind zwei Reisende. Eine Frau, ein Mann. Wir lassen uns so schnell nicht aufhalten. Wir reisen oft zusammen. Wir werden oft gefragt: „Was hat Euch hier oder dort besonders gut gefallen?“ Darüber wollen wir hier schreiben. Wir wollen hier keine Werbung machen. Aber wir wollen das empfehlen, was wir als gut und richtig erlebt haben. Wir wollen auch vor dem warnen, was wir als falsch und schlecht erfahren haben. Immer vor dem Hintergrund mmmomentaufnahme.

 

Uns ist bewusst, dass all unser Erleben nur ein Moment ist. Egal ob wir ein Foto machen oder einen Ort, ein Lokal, ein Hotel besuchen. Immer nur dieser eine Moment wo wir da waren. Wir als Personen, mit all unseren Besonderheiten. Mit all unserer Individualität, die den einen oder die andere an sich schon beeinflussen mag. Die eine zum Guten und den anderen eher negativ beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen also sehr persönliche Erfahrungsberichte.

 

Manchmal werden wir ins Schwärmen geraten, weil uns etwas so gut gefallen hat. Macht Euch bitte klar, das wovon wir so schwärmen war für uns gut. Gut für uns in dem Augenblick, als wir es erlebten.

 

Umgekehrt genauso. Wir werden kein Produkt kaufen, keine Dienstleistung in Anspruch nehmen, um einen super verriss darüber schreiben zu können. Wenn wir uns die Wut über eine schlechte Leistung oder ein schlechtes Produkt vom Leib schreiben, dann, weil wir es eben mit dieser positiven Einstellung erworben haben. Eben weil wir gerade deshalb umso tiefer enttäuscht sind. Und ja, auch diese Enttäuschung gilt nur für uns, nur für das was wir erlebten, in dem Moment, als es für uns nicht die Wünsche und Bedürfnisse erfüllte, die wir daran hatten.

 

Wir wollen hier keine Anzeigen geschaltete sehen und nicht mit Klicks Geld verdienen. Auch dafür ist uns unsere Individualität und unsere Freiheit zu wichtig. Wir haben uns bis heute nicht einladen lassen und werden immer offenlegen, wenn einer unserer Berichte auf einer Einladung beruhte. Nur soviel an die, die uns schon einladen wollten: ein bereits geschriebener Bericht – ob eher negativ, eher positiv oder gar neutral wird sicher nicht in die eine oder andere Richtung geändert oder abgeschwächt werden, weil Ihr oder Sie uns einladet. Unsere Objektivität ist die subjektive Objektivität des Momentes, in dem wir da waren.

 

Warum wir ein Reiseblog schreiben?

 

Wir veröffentlichen nun schon seit Jahren Erfahrungsberichte unserer Reiseerlebnisse auf diversen Plattformen. Wir mussten Erleben, wie Plattformbetreiber, die Plattformen, auf denen wir geschrieben haben verkauften. Dabei wurden Beiträge, die wir mit viel Mühe verfasst hatten (z.B. über unsere Erlebnisse in Serbien) einfach so gelöscht, weil sie nicht ins regionale Konzept des neuen Plattformbetreibers passten. Wir mussten erleben, wie Beiträge zensiert wurden, weil Plattformbetreiber nicht wollten, dass wir die Preise nennen, zu denen wir ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft hatten. Und nicht zuletzt mussten wir in diesem Jahr erleben, wie der Betreiber einer solchen Plattform ganz offen zur Schutzgelderpressung überging. All das wollen wir nicht mehr. Hier wird unsere Arbeit über Jahre und die Reputation, die wir uns auf der jeweiligen Plattform erarbeitet hatten mit Füßen getreten und z.T. bewusst zerstört. Der User ist Nichts, der Plattformbetreiber alles. Hier ist das anders. WordPress ist eine Technologie, die unabhängig vom Betreiber zur Verfügung stünde, die wir auch auf einer selbstgehosteten Lösung weiter betreiben könnten. Das ist der erste Grund unsere Erfahrungsberichte in einem Reiseblog zu bündeln. Deshalb werden auch in der Zukunft immer wieder Berichte aus der Vergangenheit hier erscheinen, die wir gerade von irgendeiner anderen Plattform „retten“.

 

Ein weiterer Grund ist, dass uns andere Reiseblogs nicht immer gefallen. Da gibt es die, die tolle Texte schreiben, aber bei den Fotografien völlig ohne Ambitionen zu sein scheinen. Da gibt es auch die, die nur Fotos veröffentlichen aber keine Geschichte dazu. Wir wollen eine Mischung schaffen. Unsere Schreibe wird sich entwickeln. Unsere Fähigkeiten als Fotografen entwickeln wir sowieso ständig weiter. So wird dieser Reiseblog vielleicht am Ende wirklich anders sein, als andere. Und damit für Euch lesenswert. Wir wollen bewusst zu niemandem in Konkurrenz treten. Viele Blogger sind unsere Freunde. Wir werden uns durch dieses Blog eher weiter mit ihnen weiter vernetzen, als sie durch unnötiges Konkurrenzgehabe zu verletzen.

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