Archiv der Kategorie: Kultur

bonaaroma

Habe ich schon von Koinzidenzen erzählt? Von Geschichten, die das Leben schreibt, die ich erlebe und sage: ich glaube, das kann jetzt nicht wahr sein! Die Geschichte von bonaaroma ist so eine.

 

Wir haben ja im letzten Jahr diverse Male vom Bauern Cafe in Hamm geschrieben. Hier gibt es selbst gebackenen Kuchen, Quiche, leckeres Frühstück und VORALLEM sehr sehr leckeren Kaffee. Irgendwann hatten wir Herrn Schwiertz, den Wirt so weit bequatscht, dass er uns das „Geheimnis“ seines Kaffees verraten hat.

 

Es ist eben kein Kaffee, wie der von den großen Röstereien. Dieser wird nach seiner Aussage bei 600-700 Grad in wenigen Minuten geröstet. Diese Kaffees sind, so erzählte er uns, meist nur zu 90% ausgeröstet. Die restliche Feuchtigkeit im Kaffee nähmen Tschibo, Eduscho und wie sei alle heißen gerne in Kauf. Schließlich kaufen wir alle unseren Kaffee nach Abfüllgewicht (Pfund). Wasser in nicht vollständig ausgerösteten Bohnen wird eben mit gewogen und von uns Verbrauchern mit bezahlt. Dabei dürften 10% Feuchtigkeit weit mehr als 10% des Gewichtes des gerösteten Kaffees ausmachen.

bonaaroma weiterlesen

Dresden’s Neustadt – Zum Wiederkommen schön

Wie ihr schon von unseren Hype-zig und Gothik meets Klassik Beiträgen wisst, waren wir am Reformations Freitags-Feiertag in Dresden.

Eine liebe, musikalisch sehr begabte Twitter-Freundin hatte uns dorthin eingeladen. „Mensch, wenn ihr schon in Leipzig seid – kommt doch mal hier in Dresden vorbei, das ist doch um die Ecke und ich würd mich so freuen euch mein Dresden zu zeigen. Abseits von den Touris, es gibt hier so viel zu entdecken!“

Aber fast wäre es dazu gar nicht gekommen, denn die wundervolle @einfachblau lag noch am Tag zuvor im Krankenhaus. Bandagiert und ramponiert von einem schmerzhaften Fahrad-Unfall. Besorgt telefonierten wir gegen Mittag, ob es ihr denn überhaupt möglich wäre sich mit uns zu treffen. Anstatt in der Innenstadt verabredeten wir uns am Dresdner Bahnhof Neustadt ,  der für sie einfach besser zu erreichen war, außerdem sind wir dann näher an der Gegend die sie uns zeigen wollte.  

Unser Navi führte uns flott bis zum verabredeten Treffpunkt, und schon auf dem Hinweg waren wir ein wenig am Rätseln, was es denn nun hier Sehenswertes geben könnte.

Der Bahnhof Neustadt ist , wie der in Leipzig z.b.,  sehr anschauenswert  nur leider haben wir dieses mal die Wartezeit mit einem kleinen Nickerchen im Auto verbracht und keine Fotos gemacht.

Aber man muss sich schließlich noch was zum Wiederkommen aufheben 😉

Herzliche – ganz vorsichtige – Umarmungen und viele erste Augen-blicke später waren wir gemeinsam, ausgehend vom Bahnhof zu Fuß in der Neustadt unterwegs. Plaudernd, und sich gar nicht fremd fühlend, obwohl wir uns zum 1. Mal Auge in Auge begegneten, zogen wir durch die Straßen. Ca 10-15 Gehminuten vom Bahnhof Neustadt entfernt kamen wir in die Alaunstraße – und aus der bis dato eher tristen Neustadt wird vor uns ein bunter, kreativer Schmelztiegel und wir bereits mitten drin. Dachaufbauten

Es reihen sich Bars, kleine Spezialitäten- geschäfte (in denen man z.b. CD’s und Schallplatten tauschen kann) Restaurants jeglicher Couleur wie z.b. das mexikanische  Espitas  (die nächsten 2 Bilder), das auch noch mit ausgefallener Architektur und Wandmosaiken glänzt. Kleine Musik-Kinos in denen es sehr gute Live-Musik gibt, wie sie uns versichert. Dresden’s Neustadt – Zum Wiederkommen schön weiterlesen

Gothic meets Klassik  – oder Schwarz geht immer und überall ! 

Unser eigentlicher Grund nach Leipzig zu reisen, neben all den netten und liebenswerten Menschen hier, war dieses mal das „ Gothic meets Klassik “ Festival das vom 1. bis 2.11. 2014 stattfinden sollte.

Conny hatte uns davon bei unserem letzten, viel zu kurzen Besuch, im August mit leuchtenden Augen berichtet. Neben dem  Wave-Gotik Treffen das alljährlich zu Pfingsten  ganz Leipzig mit schwarz gekleideten Menschen überzieht, ist dieses Event DAS zweite alljährliche Highlight in der schwarzen Szene.

Was ich u.a. an Micha so liebe, er ist aufgeschlossen für „neue“ Musik und stürzt sich dabei voll Freude in das Erlebnis eines jeden Konzert mit ihm unbekannten Bands. Knöchern und alt geht echt anders, und ich kenne 20 jährige die dagegen mal so richtig altbacken wirken.

So war für uns beide recht schnell klar, wir fahren zum Festival. Irgendwie haben wir es aber beide geschafft, das übliche Prozedere mit Karten besorgen/Tickets buchen außer acht zu lassen. Jeder war irgendwie der Meinung, der andere würde sich drum kümmern… und so standen wir am 30.10. am Abend der Anreise in Leipzig und entgegen Micha’s sonstiger hervorragender Planung ohne Tickets.

Ticket für den ersten Abend von Gothic meets Klassik 2014 im Haus Auensee in Leipzig
Ticket für den ersten Abend von Gothic meets Klassik 2014 im Haus Auensee in Leipzig

Schöner Mist, aber wir haben ja noch den morgigen Freitag, besorgen wir uns bei den üblichen Vorverkaufsstellen eben Karten beruhigten wir uns.

Äh. Wie , die feiern hier morgen den Reformationstag?! 

Feiertag ??

Ooops.

Aber, Moment … am Samstag ist doch auch Feiertag (Allerheiligen) und nun fiel mir wirklich erst mal die Kinnlade runter. (Zum Glück war’s dann doch nur der Freitag, der uns fehlte – denn beide Feiertage: das war wohl auch den Sachsen zu viel). Gothic meets Klassik  – oder Schwarz geht immer und überall !  weiterlesen