Petit Paris – einmal Champus-Näschen ohne rote Mütze, bitte!

Petit Paris ?

Petit Paris! Und zwar in Leipzig.

Ein Wechselspiel aus neu gestalteten  Modernen  Fassaden, riesigen  Brachen,  Einsturz gefährdete in Gaze gehüllte  und mit Brettern zugenagelte  Häuser, Spiel-Cafes, Wohnhäuser mit traurig, bröckelnder Fassade und ein heruntergekommenes Stück Park säumen den Teil der Rosa-Luxemburg-Straße in dem wir von alleine niemals dieses Kleinod  französischer Gastlichkeit erwartet hätten.

Aber wir haben ja auch kein Schampus Näschen, wie sich unsere weit gereiste Gastgeberin im HIP in Leipzig auszudrücken pflegt.

Sie lebt hier, und sie lebt hier mit allen Sinnen, wenn es nur nicht immer diese Rotemütze wäre,  wie sie lachend am Vorabend erwähnt, nein es muss doch auch mal ein Lokal geben, in dem man anständig Champagner trinken kann, wo man weiss wie diese französische Köstlichkeit  angemessen serviert wird. Kalt. Und mit genügend Raum für die prickelnden Bläschen ..

Oh, und Frühstücken könnte man dort auch ganz herrlich. Probieren sie mal!

Dergestalt angefixt  lenkt der späte  Morgen des Reformationstags unsere  Schritte in o.g. Straße,  und insgeheim hatten wir uns schon drauf eingestellt daß es für Früh-Stück einfach ein Stück zu spät ist.

Aber das Glück ist mit den tüchtigen Zu-Fuß-Gehern an diesem Tag, und nachdem wir den schlichten, jedoch gemütlichen Raum durch die mit Art-Deco Malerei verzierte Glastüre betreten und uns als  einzige Gäste niederlassen, erfahren wir daß es heute zur Feier des Tages ein verlängertes Frühstücksangebot gibt.

Petit Paris Leipzig II

Café au Lait für uns beide,  und das folgende Frühstück Complet hatte ich für mich alleine:

duftende, noch warme Croissants, eine feine Auswahl  diverser gekochter  und roher Schinken , ebenso wie französischen Käse in doppelter Auswahl, abgerundet von etwas frischem Obst (Apfel, Traube, Grapefruit)  in appetitlichen Häppchen, Honig und Gelee in kleinen Gläsern, das ganze mit krossem Baguette in Vollkorn und normaler Ausführung.

Der Mann meines Herzens is(s)t gerne süß und  begann sein Frühstück mit Joghurt und Müsli. Ich bin ja eher die Liebhaberin herzhafter Genüsse, und so wollte ich schon das Croissant mit ihm teilen.  Der Maitre war so aufmerksam sofort ein zusätzliches anzubieten, damit keiner von uns auf den Genuss verzichten musste.

Das Omelett  mit Speck  des Liebsten hab ich nicht probiert, aber es roch gar köstlich und war ruck-zuck verschnabuliert! (wenn man daraus Rückschlüsse ziehen kann, so würde ich sagen – es hat gemundet)

Wir wurden  im Petit Paris  aufmerksam, und mit einem wunderbar herzlichen französischen Charme bedient, und werden sicher gerne bei einem unserer nächsten Leipzig Besuche wieder kommen, um unser fehlendes  Schampus-Näschen zu trainieren .

Das muss man doch, nicht? 😉

Petit Paris Leipzig I

Nachtrag: Dass unsere Freundin Jaqueline “Jacky” Caliebe von “Mein Leipzig lob ich mir” Ihren Besuch mit Conny im Petit Paris für einen Gastbeitrag (mit viel mehr schönen und Appetitanregenden Fotos) auf Daniel Bäzols GastroLE genutzt hat ist uns natürlich einen Nachtrag und Hinweis auf den dortigen Beitrag wert.

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